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Tirol: Innsbruck und Inntal · Umkreis 60 km · ab Magnitude 2,0

Erdbeben in Tirol um Innsbruck: Bebt es gerade öfter als üblich?

Mehr Beben als üblich

3 Beben ab Magnitude 2,0 in den letzten 30 Tagen. Üblich sind 0 bis 1.

Jeder Ausschlag ist ein gemeldetes Beben ab Magnitude 2,0, je stärker, desto höher; farbig sind die gezählten ab 2,0. Die Zeichnung zeigt den Katalog, keine Messkurve. Stand: 9. Oktober 2026, 12:53 Uhr. Das ist eine Zählung, keine Vorhersage.

Die letzten 30 Tage in Zahlen

Beben ab Magnitude 2,0
3Üblich sind 0 bis 1.
So viele oder mehr gab es
in 6 %aller 30-Tage-Zeiträume der zehn Jahre davor
Stärkstes Beben
Magnitude 3,526. September, 09:56 Uhr, 7 km südlich von Hall in Tirol. So stark oder stärker bebte es hier in den zehn Jahren davor 9-mal.

Die letzten Beben in Tirol um Innsbruck

ZeitMagnitudeTiefeOrt
9. Okt., 06:46 Uhr 3,4 9 km 7 km südlich von Hall in Tirol
7. Okt., 03:02 Uhr 3,4 2 km 8 km südlich von Hall in Tirol
26. Sept., 09:56 Uhr 3,5 7 km 7 km südlich von Hall in Tirol

Beben ab Magnitude 2,0 der letzten 30 Tage, höchstens 15, Uhrzeiten in deutscher Zeit. Hervorgehoben sind die Beben ab Magnitude 2,0, die oben gezählt werden. Neue Meldungen erscheinen hier mit einigen Minuten Verzögerung, Angaben können sich nachträglich ändern.

Verlauf über zehn Jahre

Beben ab Magnitude 2,0 je Kalendermonat, der laufende Monat ist farbig. Der höchste Monatswert war 5 im November 2017.

Die stärksten Beben seit 1998

DatumMagnitudeTiefeOrt
19. Oktober 2010 4,3 10 km bei Schwaz
19. Mai 2007 4,2 2 km 45 km westlich von Seefeld
3. November 2017 3,9 2 km 16 km südlich von Innsbruck
26. August 2023 3,8 5 km bei Schwaz
16. August 2021 3,8 10 km 25 km östlich von Schwaz

Im Umkreis von 60 km laut EMSC-Katalog, der 1998 beginnt. Ältere Beben fehlen in dieser Liste.

Warum bebt es in Tirol um Innsbruck?

Das Inntal um Innsbruck und Hall gehört zu den aktivsten Erdbebengebieten Österreichs. Die Beben sind meist schwach, werden im engen Tal aber häufig gespürt.

Was die Zählung nicht sagt

Die Zahlen beschreiben, was gemessen wurde. Sie sagen nicht, was als Nächstes passiert: Erdbeben lassen sich nicht vorhersagen, weder aus vielen kleinen Beben noch aus einer ruhigen Phase. „So viele Beben wie üblich“ heißt deshalb nicht, dass kein starkes Beben kommen kann.

Maßgeblich sind die Hinweise der Behörden vor Ort. Wer gerade ein Beben gespürt hat, findet die schnellsten Meldungen beim EMSC.

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