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Montenegro: Budva und Kotor · Umkreis 70 km · ab Magnitude 3,0

Erdbeben an der Küste Montenegros: Bebt es gerade öfter als üblich?

So viele Beben wie üblich

Kein Beben ab Magnitude 3,0 in den letzten 30 Tagen. Üblich sind 0 bis 1.

Jeder Ausschlag ist ein gemeldetes Beben ab Magnitude 2,0, je stärker, desto höher; farbig sind die gezählten ab 3,0. Die Zeichnung zeigt den Katalog, keine Messkurve. Stand: 9. Oktober 2026, 12:53 Uhr. Das ist eine Zählung, keine Vorhersage.

Die letzten 30 Tage in Zahlen

Beben ab Magnitude 3,0
0Üblich sind 0 bis 1.
So viele oder mehr gab es
immerin den 30-Tage-Zeiträumen der zehn Jahre davor
Stärkstes Beben
keinesab Magnitude 3,0

Die letzten Beben an der Küste Montenegros

ZeitMagnitudeTiefeOrt
24. Sept., 15:28 Uhr 2,7 1 km 31 km nordöstlich von Kotor

Beben ab Magnitude 2,0 der letzten 30 Tage, höchstens 15, Uhrzeiten in deutscher Zeit. Hervorgehoben sind die Beben ab Magnitude 3,0, die oben gezählt werden. Neue Meldungen erscheinen hier mit einigen Minuten Verzögerung, Angaben können sich nachträglich ändern.

Verlauf über zehn Jahre

Beben ab Magnitude 3,0 je Kalendermonat, der laufende Monat ist farbig. Der höchste Monatswert war 5 im Juni 2017.

Die stärksten Beben seit 1998

DatumMagnitudeTiefeOrt
13. November 2018 5,0 2 km 21 km südöstlich von Bar
26. August 2006 4,9 10 km 17 km östlich von Bar
21. August 2009 4,8 10 km 27 km südlich von Bar
26. März 2012 4,7 10 km 40 km südöstlich von Bar
21. April 2014 4,6 10 km 37 km südlich von Bar

Im Umkreis von 70 km laut EMSC-Katalog, der 1998 beginnt. Ältere Beben fehlen in dieser Liste.

Warum bebt es an der Küste Montenegros?

Am 15. April 1979 traf ein Beben der Magnitude 6,9 die Küste Montenegros und zerstörte große Teile der Altstädte von Kotor und Budva.

Was die Zählung nicht sagt

Die Zahlen beschreiben, was gemessen wurde. Sie sagen nicht, was als Nächstes passiert: Erdbeben lassen sich nicht vorhersagen, weder aus vielen kleinen Beben noch aus einer ruhigen Phase. „So viele Beben wie üblich“ heißt deshalb nicht, dass kein starkes Beben kommen kann.

Maßgeblich sind die Hinweise der Behörden vor Ort und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Wer gerade ein Beben gespürt hat, findet die schnellsten Meldungen beim EMSC.

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